Berlin könnte sich regionaler ernähren

Eine Studie, die an der Universität Halle erstellt wurde, kommt einmal mehr zum Ergebnis: Die Großstadt Berlin könnte sich zu Dreivierteln aus der Region ernähren.

„Die Kapazität des Umlands – und damit Brandenburgs – um Berlin zu versorgen, liegt bei 76 Prozent des Bedarfs“, so eine der Wissenschaftler*innen. Allerdings werde im Umland am Bedarf der Stadt vorbei angebaut, nämlich zu viel Energiepflanzen und Futtermittel.

Die Berliner*innen selbst essen zu unökologisch und global gesehen ungerecht, denn sie verbrauchen zu viel Fläche für ihr Essen: 2.347 statt der zustehenden 2.000 m² pro Kopf. Hierfür dürfte v.a. der Fleischkonsum der Hauptstadt verantwortlich sein.

Bericht in der Zeitschrift Natur
Pressemitteilung Informationsdienst Wissenschaft
Studienbericht in der Ernährungsumschau (PDF)

Wie isst die Stadt?

Die SPD-nahe kommunale Bildungseinrichtung August Bebel Institut lädt am 26.1.2017zu einem Gespräch mit Margit Gottstein ein, der neuen Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung:

»Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen hat sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben. Wie kann eine solche Ernährungsstrategie für die Hauptstadt mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?«

Margit Gottstein (Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung) im Gespräch mit Udo Tremmel (Büro für Kulinarische Maßnahmen und Ernährungsrat Berlin)

Veranstalter
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (U+S-Bhf Wedding), Anmeldung erbeten

Veranstaltungsbericht des Instituts für Welternährung

Wie isst die Stadt?

Die SPD-nahe kommunale Bildungseinrichtung August Bebel Institut lädt am 26.1.2017, 19 Uhr, zu einem Gespräch mit Margit Gottstein ein, der neuen Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung:

»Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen hat sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben. Wie kann eine solche Ernährungsstrategie für die Hauptstadt mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?«

Mit: Margit Gottstein (Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung) im Gespräch mit Udo Tremmel (Büro für Kulinarische Maßnahmen und Ernährungsrat Berlin)

Veranstalter
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (U+S-Bhf Wedding), Anmeldung erbeten

Veranstaltungsbericht des Instituts für Welternährung