Wer sind wir?

Der Ernährungsrat Berlin ist der zivilgesellschaftliche Zusammenschluss von Akteur*innen, die sich für die ökologische, klima-und sozial gerechte Nahrungsproduktion und -verteilung im Raum Berlin einsetzen. Wir verstehen uns als ein Bündnis, das zivilgesellschaftliche Positionen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem öffentlich vertritt und ihnen zu politischer Geltung verhelfen will.

Unser Ziel ist es, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungs­systems in der Region aktiv voranzutreiben. Vom politischen Konzept der Ernährungssouveränität ausgehend, wollen wir die Ernährungsstrategie der Zukunft für Berlin entwickeln.

Im Oktober 2017 haben wir unter dem Titel “Ernährungsdemokratie für Berlin! Wie das Ernährungssystem der Stadt demokratisch und zukunftsfähig relokalisiert werden kann” einen Forderungskatalog veröffentlicht. Mehr Info dazu und zu unseren weiteren Positionen.

Unsere Neuigkeiten

Reiseführer: Lokal. Regional. Voll genial!

Der Verein PowerShift hat einen spannenden neuen Reiseführer erarbeitet: “Lokal. Regional. Voll genial! – Auswirkungen von Handelsabkommen auf die Regionalisierung der Landwirtschaft in Berlin-Brandenburg” nimmt Euch mit auf die Reiserouten von landwirtschaftlichen Produkten wie Äpfeln, Heidelbeeren, Spargel und Milch.
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Studie: Optimale Verteilung von LebensMittelPunkten in Berlin

In einer Studie im Rahmen des FoodSHIFT-Projekts haben das ZALF (Zentrum für Agrarlandschaftsforschung) und die Humboldt-Universität Berlin erforscht, wie LMP in Berlin verteilt sein müssten, damit weitgehend alle Bewohner:innen innerhalb von 15 Minuten zu Fuß einen LMP erreichen können.
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Warum eigentlich ein Ernährungsrat?

Es lässt sich nicht länger leugnen: Wie Lebensmittel hierzulande hergestellt und konsumiert werden, ist weder nachhaltig noch gerecht. Unser derzeitiges Ernährungssystem führt uns in die Sackgasse,  doch politisch wird es weiter gefördert. Alternative Ansätze und Ideen müssen dagegen oft große strukturelle Hürden überwinden.

Ernährungsräte wollen genau das ändern.  Sie schaffen Räume, in denen die Bürger*innen einer Region sich die Bestimmungsmacht über die Art und Weise, wie Lebensmittel produziert, verarbeitet und vermarktet werden, zurückholen können. Der ehemalige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung Olivier de Schutter beschreibt Ernährungsräte als die „Ausübung politischen Einfallsreichtums“. Genau den Einfallsreichtum, den es für eine umfassende Ernährungswende braucht!