Wer sind wir?

Der Ernährungsrat Berlin ist der zivilgesellschaftliche Zusammenschluss von Akteur*innen, die sich für die ökologische, klima-und sozial gerechte Nahrungsproduktion und -verteilung im Raum Berlin einsetzen. Wir verstehen uns als ein Bündnis, das zivilgesellschaftliche Positionen und Forderungen für ein zukunftsfähiges Ernährungssystem öffentlich vertritt und ihnen zu politischer Geltung verhelfen will.

Unser Ziel ist es, den zukunftsfähigen Wandel des Ernährungs­systems in der Region aktiv voranzutreiben. Vom politischen Konzept der Ernährungssouveränität ausgehend, wollen wir die Ernährungsstrategie der Zukunft für Berlin entwickeln.

Im Oktober 2017 haben wir unter dem Titel “Ernährungsdemokratie für Berlin! Wie das Ernährungssystem der Stadt demokratisch und zukunftsfähig relokalisiert werden kann” einen Forderungskatalog veröffentlicht. Mehr Info dazu und zu unseren weiteren Positionen.

Unsere Neuigkeiten

Macht mit beim Ernährungswende-Podcast!

Hast du Lust, interessante Menschen und Organisationen kennenzulernen und dabei spannende Themen rund um die Ernährungswende zu diskutieren? Dann mach mit beim Ernährungswende-Podcast! 
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Auftakt des LMP-Festivals | 16.09. | 15-21 Uhr

Das LebensMittelPunkt-Netzwerk Friedrichshain-Kreuzberg lädt ein zur Auftaktveranstaltung des LebensMittelPunkt-Festivals in Friedrichshain-Kreuzberg mit Podiumsdiskussion “Unsere Ernährung – gerecht für alle?”, Markt der Möglichkeiten, Kinderprogramm, Mitmachaktionen, Workshops, Essen und Musik.
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So war die Vollversammlung

Am 11. Juli kamen trotz schönstem Sommerwetter und Ferienzeit knapp 40 Menschen in die wunderschönen Räumlichkeiten des Bezirksverband Charlottenburg der Kleingärtner*innen zur ersten Live-Vollversammlung seit über zwei Jahren.
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Warum eigentlich ein Ernährungsrat?

Es lässt sich nicht länger leugnen: Wie Lebensmittel hierzulande hergestellt und konsumiert werden, ist weder nachhaltig noch gerecht. Unser derzeitiges Ernährungssystem führt uns in die Sackgasse,  doch politisch wird es weiter gefördert. Alternative Ansätze und Ideen müssen dagegen oft große strukturelle Hürden überwinden.

Ernährungsräte wollen genau das ändern.  Sie schaffen Räume, in denen die Bürger*innen einer Region sich die Bestimmungsmacht über die Art und Weise, wie Lebensmittel produziert, verarbeitet und vermarktet werden, zurückholen können. Der ehemalige Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung Olivier de Schutter beschreibt Ernährungsräte als die „Ausübung politischen Einfallsreichtums“. Genau den Einfallsreichtum, den es für eine umfassende Ernährungswende braucht!