Von der Erde in den Topf: Ein Gemeinschaftsgarten in einer Unterkunft für Menschen mit Fluchterfahrung

Migration und Ernährung haben vieles miteinander gemeinsam. Eine ökologisch-nachhaltige und sozial-gerechte Ernährungswende ist nur möglich, wenn wir alle Menschen mitnehmen. Seit drei Jahren organisieren wir daher regelmäßig Veranstaltungen in Unterkünften für Menschen mit Fluchterfahrung, um deren Perspektiven und Forderungen auf das Berliner Ernährungssystem zu stärken. Damit leisten wir einen Beitrag für eine Ernährungswende, die die soziale sowie kulturelle Dimension von Ernährung berücksichtigt und alle Stimmen hör- und sichtbar macht.

In diesem Jahr bauen wir zusammen mit Bewohner*innen aus einer Unterkunft für Menschen mit Fluchterfahrung in Buch einen gemeinschaftlichen Gemüsegarten. Einmal wöchentlich treffen wir uns mit den interessierten Bewohner*innen, erstellen gemeinsam Anbau- sowie Gießpläne, säen mit den Kindern Kräutertöpfe und bauen an Sitzgelegenheiten. Damit schaffen wir einen weiteren Ort der Begegnung und des Austausches über Ernährung in Berlin, an dem gute Ernährung thematisiert und die Teilhabe von Menschen mit Fluchterfahrung gefördert wird.

Eindrücke aus dem Garten

Unsere Feste mit Bewohner*innen und Nachbar*innen

Am 10. September weihen wir den Garten bei einem Fest und gemeinsamen Kochevent ein.
Wir sind gespannt darauf, welche Ernteerfolge die Bewohner*innen am 8. Oktober zum Erntefest verkochen können.

Ihr wollt uns dabei unterstützen und habt Lust, den Gemeinschaftsgarten mit den Bewohner*innen zusammen zu pflegen? Dann meldet euch bei: inka.lange[ät]ernaehrungsrat-berlin.de


Diese Aktivität findet mit finanzieller Unterstützung durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung statt. Für die Inhalte ist allein der Ernährungsrat Berlin verantwortlich.

Von der Erde in den Topf: Ein Gemeinschaftsgarten in einer Unterkunft für Menschen mit Fluchterfahrung