Forschungsprojekt “Städtische Ko-Produktion von Teilhabe und Gemeinwohl”

Wir sind am Forschungsvorhaben „Städtische Ko-Produktion von Teilhabe und Gemeinwohl: Aushandlungsprozesse zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und städtischen Verwaltungen“ beteiligt und starten in diesem Rahmen einen Dialog mit dem Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg. Ziel des Prozesses ist es, Möglichkeiten und Wege für die Schaffung eines LebensMittelPunktes im Bezirk zu errichten.

Das Forschungsprojekt betrachtet Aushandlungsprozesse um Teilhabeansprüche auf städtischer Ebene zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und kommunalen Verwaltungen. Das wissenschaftliche Ziel des Forschungsprojektes ist es, herauszufinden, ob sich in diesen Kooperationsprozessen ein neues Governancemuster, ein neuer Umgang städtischer Verwaltungen mit zivilgesellschaftlichen Teilhabeforderungen abzeichnet. Damit trägt das Forschungsprojekt zur Fragestellung der Ausschreibung bei, ob und wie es in sich dynamisch wandelnden Gesellschaften gelingen kann, Legitimität für soziale, politische und ökonomische Ordnungen herzustellen.

Das Forschungsprojekt wird im Verbund zwischen dem Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) und dem Institut für Europäische Urbanisitik (IfEU) der Bauhaus-Universität Weimar durchgeführt. Der Ernährungsrat und der Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg sind die Praxispartner für die Fallstudie “Umwelt”. Gefördert wird das Projekt durch das BMBF im Rahmen der Ausschreibung „Gemeinwohl und Teilhabe“.

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