Ernährungspolitik kommt in der Mitte der Stadt an

Während in Berlin die Implementierung einer kommunalen Ernährungsplanung im Koalitionsvertrag der Regierungskoalition von SPD, Linken und Grünen verankert, aber die Umsetzungsperspektive noch völlig ungewiss ist, entwickeln sich in anderen deutschen Städten vielfältige Initiativen zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung zur Umsetzung lokaler Ernährungspolitik.

Das auflagenstarke Bioladen-Magazin Schrot & Korn berichtet in seiner April-Ausgabe anschaulich über die Ideen und Ansätze.

Die Süddeutschen Zeitung hat ausführlich über den entstehenden Ernährungsrat München berichtet, der ein breites Spektrum der Stadtgesellschaft anspricht und auch bei der Verwaltung auf Zuspruch stößt. Weitere Informationen aus München auf den Seiten des Instituts für Welterernährung (IWE) auch im Blog der GLS-Bank.

Ausführlich zur Idee und Praxis der Ernährungsräte und zu kommunaler Ernährungspolitik hier im Überblick. (ut)

Urban Farming Konferenz in Berlin

Pflänzchen Setzlinge

Die Grüne Liga Berlin lädt am 11./12. September 2017 zu einer Internationalen Urban-Farming-Konferenz ein. Im Mittelpunkt steht der Austausch über Forschungsarbeiten und Praxisprojekte mit kommunalem Bezug. Ziel ist es, Initiativen und Strategien für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu stärken. Vorgesehen sind vier thematische Panels:

  • Ernährungssicherheit und Ernährungssouveränität
  • Klima und Umwelt
  • Recht auf Stadt / Zugang zu Ressourcen / Lokales Wirtschaften
  • Bildung / Empowerment / Qualifizierung

Zielgruppe der Veranstaltung sind Vertreter*innen von Kommunen, Zivilgesellschaft und Aktive, Wissenschaft und Bildung.

Weitere Informationen und call for papers (bis 10.3.2017)

Wie isst die Stadt?

Die SPD-nahe kommunale Bildungseinrichtung August Bebel Institut lädt am 26.1.2017zu einem Gespräch mit Margit Gottstein ein, der neuen Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung:

»Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen hat sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben. Wie kann eine solche Ernährungsstrategie für die Hauptstadt mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?«

Margit Gottstein (Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung) im Gespräch mit Udo Tremmel (Büro für Kulinarische Maßnahmen und Ernährungsrat Berlin)

Veranstalter
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (U+S-Bhf Wedding), Anmeldung erbeten

Veranstaltungsbericht des Instituts für Welternährung

Wie isst die Stadt?

Die SPD-nahe kommunale Bildungseinrichtung August Bebel Institut lädt am 26.1.2017, 19 Uhr, zu einem Gespräch mit Margit Gottstein ein, der neuen Berliner Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung:

»Mehr Lebensmittel aus der Region in die Kochtöpfe der Stadt, weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Bio in Kitas, Schulen und Kantinen hat sich der neue Senat ins Pflichtenheft geschrieben. Wie kann eine solche Ernährungsstrategie für die Hauptstadt mit den Bürger*innen erarbeitet werden, wie kann Ernährungspolitik zu einer sozialen und nachhaltigen Stadt beitragen, was sind nächste Schritte und wo kann Berlin von anderen Großstädten lernen?«

Mit: Margit Gottstein (Staatssekretärin für Verbraucherschutz und Antidiskriminierung) im Gespräch mit Udo Tremmel (Büro für Kulinarische Maßnahmen und Ernährungsrat Berlin)

Veranstalter
August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin (U+S-Bhf Wedding), Anmeldung erbeten

Veranstaltungsbericht des Instituts für Welternährung